LandFrauenVerein Schönkirchen

und Umgebung e.V.

Neben unseren monatlichen Vorträgen sind unsere Tages- und Halbtagesreisen sehr beliebt,
hier einige Beispiele.


Berichte aus den Vorjahren können Sie hier aufrufen:

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2019


Viele interessante und bildungsreiche Vorträge und Ausflüge bereicherten unser
LandFrauen-Programm im Jahr 2019:

• Ein Vortrag über das interessante Leben des Andy Warhol von Dr. Carstensen

• Wellnesstage in Damp

• Filmvorführung „Hidden figures“ zum Weltfrauentag am 8. März

• „Gesund durch Essen und Trinken im Biorhythmus“ von Frau Renate Frank

• Tagesfahrt nach Seebüll ins Noldemuseum
   und Hilligenbohl, ein Narzissenhof, „Die Schönheit kommt aus der Zwiebel“

• Vortrag von Frau Erlemann, „Ein Leben mit Demenz“

• Vortrag von Herrn Pechstein, Enkel des Malers, „Ein Leben hinter den Bildern“

• Besichtigung des Plöner Schlosses

• Halbtagesfahrt zum Weingut Ingenhof bei Malente-Gremsmühlen

• Sommertheater auf der Open-Air-Bühne Theater Kiel, „Aida“

• Waffelverkauf auf dem Gildeplatz anlässlich des 725. Jubiläums der Gemeinde Schönkirchen

 Das LandFrauenTeam verkauft Waffeln
Das LandFrauenTeam verkauft Waffeln

• Vortrag von Herrn Alf Jark über die Stiftung Klimawald

Zum Vortrag gibt es Schnittchen
Zum Vortrag im Schmidt-Haus gibt es Schnittchen


• Vortrag über „Alte Gemüsesorten“ von Frau Schulze-Lohmann

• Training für Körper und Gehirn „Life Kinetik“ von M. Bruhn

• Eine von den Mitgliedern gestaltete, sehr stimmungsvolle Weihnachtsfeier



Weiterhin trifft sich der Kreativkreis jeden 2. Montag im Monat in der gemütlichen Stube
des Schmidt Hauses zum Handarbeiten und Basteln unter Leitung von Angelika Stoltenberg.

Die immer größer werdende Wandergruppe wandert am letzten Mittwoch im Monat ca. 10 Kilometer
im näheren Umkreis, wo es unter Leitung von Beate Schroeter immer wieder Neues zu entdecken gibt.

Im Literaturkreis unter Leitung von Frau Irion gilt es, einmal im Monat ein neues von den Mitgliedern
gelesenes Buch zu besprechen, es bringt allen viel Spaß, Barbara Krohn ist hierfür die Projektleiterin.



Potsdam
Reisebericht von Friederike Wilcke


Unsere mehrtägige Reise vom 13 – 16. Sept. 2019, von Doris Schultz als Reiseleiterin organisiert,
führte uns in diesem Jahr nach Potsdam. Auf dem Weg nach Osten machten wir einen Zwischenstopp
in Wannsee und besichtigten die Liebermann Villa.

Im Jahre 1909 ließ Liebermann ein Sommerhaus am Wannsee bauen, das er stolz sein
„Schloss am See“ nannte. Hier fand er abseits vom hektischen Betrieb der Großstadt die nötige Ruhe
zum Arbeiten. Über 200 Gemälde entstanden hier. Eine Mitarbeiterin der Max-Liebermann-Gesellschaft
führte uns durch das Haus und erklärte uns an Hand einer Dokumentationsausstellung das Leben der
Familie Liebermann.

Wir unternahmen einen herrlichen Spaziergang durch den Garten, der 7000 qm groß ist. An seiner
Gestaltung nahm auch der Direktor der Hamburger Kunsthalle Alfred Lichtwark teil.

Nach einer kleinen Pause am See konnten wir dann auf der Terrasse am Haus bei Kaffee und Kuchen
den herrlichen Ausblick auf den Wannsee genießen.

Anschließend fuhren wir in unser zentralgelegene Hotel Merkur.


2. Tag

Am 2. Tag starteten wir mit dem Bus zum Neuen Palais, dem Schloss von Friedrich II. Wir erlebten
eine ausgezeichnete Führung durch die privaten Räume Friedrich II, z. B. Arbeitszimmer, Salon und
Schlafzimmer. Beeindruckend war für uns der Muschelsaal, wo viele verschiedene Muscheln zu einem
Muster bis zur Decke angebracht waren.

Vor der anschließenden Stadtrundfahrt führte uns unsere Reiseleiterin noch durch den Park mit altem
Baumbestand, Freilichttheater und Tempel.

Im Rahmen der Stadtführung passierten wir bekannte Gebäude wie Cecilienhof, Schloss Sanssouci,
das Holländer Viertel und die Siedlung Alexandrowka. Sehr spannend war der Ortsteil Babelsberg mit
dem Blick auf die Glienicker Brücke, den alten Villen von berühmten Persönlichkeiten und den
Filmstudios.

Der Nachmittag stand zur freien Verfügung.


3. Tag

Am 3. Tag unternahmen wir eine gemütliche Schifffahrt auf der Havel mit dem Dampfschiff „Gustav“.
Wir passierten die schönen Gebäude: Cecilienhof, Heilandskirche, Pfaueninsel mit Schloss und den
Park Babelsberg und die Glienicker-Brücke.

Nach einer individuellen Mittagspause fuhren wir zum Anleger der Pfaueninsel. Dort wurden wir von
einer Reiseleiterin erwartet, die uns über die geschichtsträchtige Insel führte.

Friedrich-Wilhelm II und seine schöne Wilhelmine erwarben die Insel mit dem Namen
„Kaninchenwarder“ als Ausflugsziel.

Friedrich-Wilhelm III errichtete dort Anfang des 19. Jahrhunderts Gehege für über 100 Tiere. In dieser
Zeit plante Joseph Lene die Insel nach englischem Vorbild neu. Er ordnete die Tiergehege als breite
Sichtachse an.

Friedrich Wilhelm IV übergab die Tiere an den entstehenden Berliner Zoo, der weltweit berühmt ist.

Erwähnenswert ist noch, dass der Alchimist und Glasmacher Alfred Kunkel, der auf der Insel ein
Laboratorium betrieb, das rote Rubinglas erfand.

Die heutige Insel ist eine wunderschöne Parklandschaft mit Licht- und Sichtachsen, schönen alten
Bäumen, Bachläufen und natürlich wachsenden Hecken. Eine Schlossruine, Meierei, ein Rosengarten
und eine Tiervoliere sind noch vorhanden.


4. Tag

An unserem Abreisetag besuchten wir vormittags das Barberini-Museum mit dem Schwerpunkt:
Wege des Barocks. Der Palazzo Barberini in Rom war Vorbild für das Palais Barberini, das
Friedrich der Große in Potsdam erbauen ließ. Im 2. Weltkrieg zerstört wurde es 2013 bis 2016
von der Hasso Plattner Stiftung als moderner Museumsbau wieder errichtet.

In der Ausstellung sahen wir u.a. das Bild „ Narziss“ von Cavaggio. Cavaccio hatte einen großen
Einfluss auf die italienische Barockmalerei.

Nach 4 spannenden Tagen kehrten alle Teilnehmer mit neuen Eindrücken zufrieden nach Hause.

Vor der Liebermann-Villa
Vor der Liebermann-Villa